Als moderne Ärztin finde ich, dass wir in einer phantastischen Zeit voller Möglichkeiten leben. Heutzutage können wir die besten Erkenntnisse verschiedenster Heilsysteme für uns nutzen und diese sogar elegant miteinander kombinieren - um Gesundheit und Lebenskraft zu erhalten, Krankheiten zu heilen und Nebenwirkungen bzw. Schwächen der westlichen Schulmedizin auszugleichen.

 

Die Lebenskraft

Die Lebenskraft ist die Energie, die alle Lebensformen durchströmt und dem physikalischen/chemischen Körper seine Lebendigkeit schenkt. Sie ist die Grundlage der homöopathischen Lehre. Die Annahme einer lebendigen ordnenden Kraft ist schon seit Jahrtausenden vorhanden. Sie ist auch in der Akupunktur bekannt und neuere wissenschaftliche Untersuchungen (Alexander Popp) habe sie bestätigt.

 

Der Begründer der Homöopathie Dr. Hahnemann hat es so ausgedrückt: "Der materielle Organismus wird von einer immateriellen dynamischen Kraft belebt, die ihm alle Empfindungen verleiht und seine Lebensvorrichtungen bewirkt. Im gesunden Zustand wirkt diese immaterielle, geistartige Lebenskraft uneingeschränkt und hält alle Teile des Organismus (Körper, Seele und Geist) in harmonischer Beziehung zueinander." 

 

Die Krankheit

Wenn der Mensch erkrankt, ist eine Störung der Lebensenergie eingetreten, die auf allen Ebenen des menschlichen Wesens durch Symptome zum Ausdruck kommen kann.

 

Zum Teil sind die Symptome als Versuch der Lebenskraft anzusehen, das Gleichgewicht wiederherzustellen oder Schlimmeres abzuwehren. Beispielsweise sind alle Arten von Absonderungen (Schnupfen, Ausfluss, Durchfall, Schweiß) ein Versuch, Krankheitsprodukte nach außen zu befördern.

 

Bei schweren Störungen gelingt es der Lebenskraft aber oft nur, die Schäden von den lebenswichtigen Organen auf weniger wichtige abzuleiten. In diesem Sinne sind z.B. Hautausschläge  ebenfalls als Versuch der Lebenskraft zu verstehen, den gesunden Zustand wiederherzustellen.

 

Die Aufgabe eines guten „Heilkünstlers“ ist es, die Lebenskraft in ihrem Bestreben zu unterstützen und nicht gegen sie anzugehen. Aus der Sicht des Homöopathen ist die Behandlung eines Hautausschlages von außen mit Salben eine Unterdrückung der Lebenskraft. Ist die Lebenskraft stark, wird bald wieder ein Ausschlag erscheinen. Ist die Lebenskraft aber nicht mehr in der Lage, die Krankheit auf die Körperoberfläche zu verlagern, dann folgen Symptome einer tieferen Ebene, zum Beispiel Asthma.

 

Oft zeigen sich die Veränderungen zuerst auf der geistigen, emotionalen Ebene. Traurigkeit, Reizbarkeit, Hast, Abneigung gegen bestimmte Dinge, Ängstlichkeit usw. sind die ersten Anzeichen einer gesundheitlichen Störung.

 

 

Die Homöopathie

Das grundlegendes Prinzip der homöopathischen Heilkunst

besteht darin, den Patienten als Ganzes, als Individuum zu betrachten. Um einen Menschen erfolgreich zu behandeln, müssen nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch der emotionale und geistige Zustand des Patienten erkannt werden.
 

Es gibt kein Arzneimittel für eine spezielle Krankheit, da nicht einzelne Organe oder Organsysteme erkrankt sind, sondern der Patient in seiner Gesamtheit, seiner Lebenskraft. Wir behandeln nicht ein Symptom, sondern suchen nach einem individuell gewählten Mittel für diesen einen Menschen, der an einer Krankheit mit bestimmten Symptomen leidet. So können zwei Patienten mit der gleichen Krankheit völlig unterschiedliche Arzneien benötigen.

 

Die Homöopathie ist eine sogenannte Regulationstherapie. Ein gut gewähltes Arzneimittel setzt beim Patienten einen Reiz, der die Selbstheilungskräfte anregt und so nicht nur Krankheitssymptome beseitigt, sondern zu vollständiger Gesundheit führen soll.

 

 

Die homöopathische Behandlung

In einem ausführlichen Gespräch wird die gesamte Kranken- und Lebensgeschichte erhoben. Die Erstanamnese dauert in der Regel 1,5-2 Stunden. Dabei ist es wichtig, alle körperlichen und geistigen Symptome mit ihren typischen Merkmalen und Ausprägungen zu erfassen, um ein präzises Persönlichkeitsbild zu bekommen. Nach dem Gespräch wird der Arzt für die gesamten Symptome eine passende Arznei herausfinden, dessen "Arzneimittelbild" dem Persönlichkeitsbild mit seinen Krankheiten am ähnlichsten ist.

 

Diese Arznei wird dann, je nach Krankheit und Verfassung des Patienten, in Form von Globuli einmalig oder in Form von Tropfen oder Globuli mehrmalig gegeben. Bei akuten Erkrankungen wird die richtig gewählte Arznei in kurzer Zeit eine Besserung herbeiführen. Bei chronischen Erkrankungen wird nach ca. 4-6 Wochen ein zweites Patientengespräch folgen, bei dem der Behandlungserfolg anhand der Veränderung der psychischen und physischen Symptome besprochen wird. Es kann daher nützlich sein, sich Notizen von den eigenen Beobachtungen zu machen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die homöopathische Behandlung keine Kassenleistung.

 

"Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht auch die Homöopathie nie."

 

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